Was noch geschehen ist (Erstausgabe)

# Den kommenden August kann man sich im Kalender markieren: Nach zweieinhalb Jahren wird es ein neues Studioalbum von Get Well Soon geben. Mit »You Cannot Cast Out The Demons (You Might As Well Dance)« gibt es schon jetzt einen ersten, bombastischen Song.

# Der Guardian schreibt über Shin In Geun, einen ehemaligen Insassen eines nordkoreanischen Straflagers, dem nach Jahren eine spektakuläre Flucht aus dem stalinistischen Unterdrückungssystem gelang. Erschütternd und lesenswert – auch wenn der Artikel schon einige Wochen alt ist.

# Hamish McKenzie sammelt Indizien und kommt zu dem Schluss, dass das mobile Zeitalter nun endgültig angebrochen ist. Historiker, schreibt er, würden später einmal die Übernahme Instagrams durch Facebook als symbolischen Moment der Bestätigung dieser These sehen.

# Als die Behörden im vergangenen Jahr zufällig eine erschreckende, rechtsradikale Mordserie aufdeckten, war vielfach die Rede davon, der Rechtsradikalismus in Deutschland habe eine neue Qualität erreicht. Dass Rechtsterroristen hierzulande aber schon viel länger aktiv sind und auch vor Morden nicht zurückschrecken, daran erinnert diese sehenswerte Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks.

# Seth Godin, der seit diesem Jahr meinen Feedreader ungemein bereichert, beschreibt treffend, warum Menschen so schlecht darin sind, in Geldfragen gute Entscheidungen zu treffen. Was zu tun ist, um es besser zu machen, sagt er auch.